EUKI – Klimaschutz hat viele Gesichter

Die Europäische Klimaschutzinitiative (EUKI) des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit lud Akteure aus 64 geförderten Projekten in 24 europäischen Ländern am 5. und 6. März nach Berlin ein. Staatssekretär Jochen Flasbarth und sein rumänischer Amtskollege Ion Cîmpeanu hielten die einführenden Grundsatzreden und betonten die gemeinsamen Herausforderungen des Klimaschutzes für die europäischen Staaten nach dem Übereinkommen von Paris 2015.

Das Team von Young Energy Europe gestaltete gemeinsam mit Frauke Röser vom Berliner NewClimate Institute den Workshop „Nachhaltiges Wirtschaften und wie die Finanzwelt fit wird für den Klimaschutz“. In ihrem Vortrag erläuterte Frauke Röser ihre Arbeit zu Paris-kompatiblen Investitionen. Das Projektteam von Young Energy Europe berichtete von den Aktivitäten in den teilnehmenden Ländern und der Problematik der Finanzierung von klimaschonenden Energieeffizienzmaßnahmen in Unternehmen. Die Workshop-Teilnehmer engagierten sich in einer lebhaften Diskussion zu beiden Themen.

Unter dem Motto „Making Transformation Happen through Strengthening Climate Cooperation within the European Union“ bot das zweite jährliche Treffen den rund 140 Teilnehmenden Projektdurchführenden und deren Partnerorganisationen einen umfassenden Überblick über den Stand der Projekte. Vom Klimaschutzbeitrag der Landwirtschaft in Irland, dem Ausbau der Fahrradinfrastruktur in der Slowakei bis hin zur Verbesserung der Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen in Zypern konnten sich die spezialisierten Akteure vielseitig vernetzen und mögliche Synergien ausloten.

Vernetzung der EUKI-Projekte, die in Bulgarien aktiv sind (© DIHK/Max Junghanns)

Gemeinsam Zusammenhänge visualisieren auf der EUKI-Jahreskonferenz (© BMU/André Wagenzik)

Die Partnerstädte Ritterhude (Niedersachsen) und Sztum (Polen) im Dialog zu regionalen Klimaschutzplänen, hier mit den Bürgermeistern Susanne Geils (l.) und Leszek Tabor(r.) (© BMU/André Wagenzik)

Zuhören, Lernen und Weiterdenken auf dem Weg zu einer kohlenstoffneutralen Welt (© BMU/André Wagenzik)

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